Pia Preneux, Hans Thellmann
Donnerstag 17:30 Uhr
Hauptseminar
zwischen
schutt
und
schönheit
ein
gespräch
übers
zuhause
Tisch: Hey altes Haus, was geht?
Haus: Alles, was Beine hat lol.
Tisch: Ne, mal im Ernst. Ich will ja nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber mich interessiert echt, was Dich beschäftigt.
Haus: Naja, es ist viel los. Ich bin mitten in einer Umbauphase. Es wird ganz viel Schrott rausgeschmissen und gleichzeitig kommen richtig schöne neue Dinge rein, ganz nach dem Motto: “Siehe, ich mache alles neu!”
Tisch: Also ist richtig was zu tun… und wo machst Du am liebsten Pause?
Haus: Am Tisch im Garten natürlich. Wie geht’s Dir denn damit, dass man immer bei Dir Pause macht?
Tisch: Ich find´s echt entspannt! Ich liebe es, wenn jede*r kommen darf und sich bei mir ausruhen, auftanken und anderen begegnen kann.
Haus: Hammer! Auch wenn wir grade in ganz unterschiedlichen Phasen stecken, verbindet uns doch eine Sache: ZUHAUSE SEIN.
Du willst mehr von diesem Dialog erfahren?
Dann sei herzlich eingeladen zum Hauptseminar am Donnerstag 17:30 Uhr mit Hans und Pia!
Wir freuen uns auf dich!
Pia kommt aus Bielefeld, arbeitet als Lehrerin für Biologie und Deutsch und liebt es. „Beim Freakstock freu ich mich besonders auf echte Begegnungen und neue Perspektiven.“
Hans kommt aus Greven/Westfalen und verdient seine Brötchen als Pädagoge aka als Schulsozialarbeiter. Freakstock „ist für mich auf jeden Fall ein Stück zu Hause; ich freue mich in diesem Jahr das Freakstock-Haus und die Tisch Gemeinschaft noch mehr zu entdecken.“
Donnerstag um 17:30 Uhr
Sarah Staub
Freitag 16:00 Uhr
Hauptseminar
von
suche
und
sehnsucht
Was, wenn ‹zuhause› sich nicht (mehr) sicher anfühlt? Wenn du keinen Platz am Tisch findest und die frommen Floskeln nicht viel mehr sind als heisse Luft? Nicht ganz so neutral, dafür umso ehrlicher wird Sarah Staub am Freakstock genau darüber predigen: Über Heimat jenseits von Konventionen, über wenig inklusive Räume und den Struggle zwischen der tiefen Sehnsucht nach Gemeinschaft und der Realität, dort oft nicht wirklich Platz zu haben.
Sarah ist methodistische Pfarrerin, Künstlerin und Geschichtenerzählerin – aber in erster Linie wohl ein poetischer Störenfried. Sie schreibt über das Heilige im Unheiligen, über Gott zwischen Rollstuhl und Revolte – und über das Verlieren und Finden aller Dinge. Vehement steht sie dafür ein, nicht alles wissen zu müssen, dafür aber umso ehrlicher zu sein.
Auf Instagram findet man sie als «die fromme Häretikerin», auf RefLab schreibt und podcastet sie – z.B. mit Leela Sutter im Podcast Holy Embodied – beim Podcast Holy Club geht’s um Methodismus und bei Schönerglauben bringt sie schweizerischen Charme ins deutsche Nachbarland.
Freitag um 16:00 Uhr
Franz Steinert und Johannes Schütt
Samstag 16:00 Uhr
Hauptseminar
hier
bin
ich
zu
hause
?!
B. (24), blickt kurz vor seiner Entlassung auf seine 10-monatige Haftzeit zurück:
„Am meisten werde ich die Tischgemeinschaft vermissen. Sowas kannte ich vorher nicht. Es war richtig cool, jeden Abend zusammen zu essen, auch mit den Kids, und von jedem zu hören, was er am Tag so erlebt hat, das Interesse aneinander zu merken. Diese Atmosphäre einfach.“
B. hat seine Strafe nicht im Gefängnis, sondern in einer sozialen Einrichtung in Sachsen absolviert. Dort werden die Gefangenen werden in eine christliche Dienst- & Lebensgemeinschaft aufgenommen und leben für die Dauer ihrer Haft in einer der Mitarbeiter-Familien mit.
Alle an einem Tisch, trotz unserer Unterschiedlichkeit. Gemeinsam Leben teilen, essen, lachen, streiten. Konflikte meistern, Krisen bewältigen, Leichtigkeit zusammen genießen. Wo Christen Gemeinschaft bauen, kann es sich richtig nach zu Hause anfühlen. Und ein zu Hause für andere entstehen. Ob in Gemeinde, Familie, in Freundschaften, in der Nachbarschaft, in der Firma, im Verein… wenn’s gut läuft, können wir einen Vorgeschmack vom Himmel auf Erden erleben.
Aber wir kennen auch andere Dynamiken: Wenn es schlecht läuft, ist es oft um so schmerzhafter für die Beteiligten, wenn Erwartungen gerade von Geschwistern enttäuscht werden, Träume platzen, Verletzungen zurück bleiben…
Lass uns auf Spurensuche gehen, was Gottes gute Idee von Gemeinschaft ist! Wir bringen uns und unsere Erfahrungen aus Hoch’s und Tief’s christlicher Gemeinschaften mit… außerdem einige Begrenzungen und eine Portion Neugier. Bist du dabei?
Johannes Schütt aus Leipzig, Pflegevater & Theologe.
Johannes ist zweifacher Pflegevater und Seelsorger – er liebt es, auf persönlicher Ebene Gemeinde zu bauen.
„Ich bin neugierig auf neue unkonventionelle Freakstock-Kreativität. Auf noch nie gesehene Camping-Gefährte. Auf unterschiedlichste Life-Stories. Auf Begegnungen für die Ewigkeit.“
Franz Steinert, Seehaus Leipzig (bei Leipzig/Borna), Politikwissenschaftler und Sozialarbeiter.
Auch Franz ist Papa. Er wohnt und arbeitet im Seehaus Leipzig, einer alternativen Form des Strafvollzugs für Jugendliche und junge Erwachsene. Er und seine Familie haben mit B. zusammengewohnt.
„Ich freu mich auf den bunten Haufen Menschen beim Freakstock, neue Geschichten kennenzulernen und an alte anzuknüpfen. Freunde-Zeit mit Johannes. Die Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang auf dem Festival. Auf musikalische Bandbreite und Entdeckungen. Auf neue Upcycling-Ideen durch die kreative Festival-Deko. Und in all dem Gott zu erleben.“
Samstag um 16:00 Uhr
Alex Schmelzer und JFD Leitungskreis
Sonntag 11:00 Uhr
Hauptseminar
Der
Stall
Ruft
Reiter:innen kennen dieses Phänomen vielleicht: Bei einem Ausritt wird das Pferd auf dem Rückweg manchmal ein bisschen schneller. Der Hinweg ist noch spannend und wird ausgiebig entdeckt, zurück kennt man schon alles und denkt an die Tränke, ein Leckerli oder ausruhen im heimatlichen Stall. Da wird die Schrittfrequenz gleich etwas höher, weil Pferd ja nach Hause will!
Auf Freakstock geht es uns am letzten Tag auch oft so, dass wir schon halb auf dem Heimweg und im Alltag sind und deshalb nicht mehr so richtig bei der Sache, um das Festival in Ruhe abzuschließen. Deshalb wollen wir am Sonntag im Hauptseminar mit allen, die noch dabei sind, zurückschauen, was wir erlebt haben und was wir davon nach Hause, in unseren heimatlichen Stall mitnehmen. Alex und einige andere aus dem Leitungskreis von Jesus Freaks Deutschland werden Inhalte und Impulse vom Freakstock für uns zusammenfassen, einen Ausblick geben und uns für das neu beginnende Jesus-Freak-Jahr segnen. Außerdem werden wir die traditionelle Kollekte einsammeln.
Alex Schmelzer kommt aus Remscheid, gehört zu den dortigen Jesus Freaks und arbeitet als Buchhändlerin im Kultshop. Bei JFD ist sie unter anderem Prozessbegleitende Mitarbeiterin und liest die Mails an die neue Vertrauensstelle. Sie freut sich darauf, auf dem Freakstock Menschen zu begegnen, die sie nur einmal im Jahr dort trifft.
Im Leitungskreis von JFD sind Menschen, die Bereiche und Regionen leiten, vertreten und organisieren. Wir haben die Bewegung im Blick und versuchen, Gottes Entwicklungen für die Jesus Freaks zu erkennen und umzusetzen.
Sonntag um 11:00 Uhr
Bands
DJs
Workshops
24-7 prayer Outdoor Gebetsweg
Verschiedene Gebetsstationen auf dem Gelände laden euch ein zu einem persönlichen Moment mit Gott. Mitten im Festivaltrubel Lasten ablegen, Schönheit…
Bausteine für die Kirche von Übermorgen
Seit 60 Jahren schrumpfen fast alle christlichen Fraktionen in Deutschland. Nicht nur was Mitgliederzahl und Geld angeht, sondern auch in…
Wie progressives Denken meinen evangelikalen Glauben bereichert, nicht erschüttert
Geht unfundamentalistischer Evangelikalismus? Kann man „Liebe zur Bibel“ mit einer positiven Einstellung gegenüber historisch-kritischer Forschung vereinbaren? Ich glaube, dass das…
Wiederentdeckung des Abendmahls
Warum das Abendmahl mehr ist als ein wichtiges Ritual oder Symbol und als Glaubens- und Gemeinschaftserfahrung die wichtigsten Inhalte des…
Wendepunkt Patriarchat- Aufstieg und Fall eines machtgeilen Systems
In diesem Seminar begeben wir uns auf die Spuren einer massiv anpassungsfähigen und selbsterhaltenden Gesellschaftsordnung, die es geschafft hat, über…
Erwecke Stimme der Jahrtausende – Einführung ins Psalmodieren!
Tauche ein in die uralte Kunst des Psalmsingens und erlebe, warum diese Tradition seit über 2.000 Jahren die Herzen von…
Das Patriarchat in uns — ein Gebetsworkshop
Im Alltag werden wir viel zu oft verletzt, und wir verletzen andere und uns selbst. Gerade unsere Gesellschaftsordnung begünstigt und…
Allversöhnung statt Angstreligion
Kann ich mich jemandem bedingungslos anvertrauen, von dem ich fürchten muss, dass er mich selbst – oder Menschen, die ich…
Dungeons and Dragons – Ein Kurzabenteuer
Alle, die gerne Pen-&-Paper-Rollenspiele ausprobieren oder sich darüber austauschen wollen, wie man diese in einen christlichen Kontext setzen kann, sind…
Zuhause ist dort, wo Versöhnung praktiziert wird
Gemeinden sind oft konfliktbehaftet, weil die Erwartungen an Christen hoch sind und Versöhnung häufig außer Reichweite scheint. In diesem Workshop…
Familienfreundliche Fledermausexkursion
Unbemerkt wohnt beim Freakstock-Gelände eine große Vielfalt an Fledermäusen. Nach einer kurzen Einführung zu Fledermäusen wollen wir im Wald Fledermäuse…
In den Hauptseminaren kommt das ganze Freakstock zusammen, es gibt während dieser Zeit kein Parallelprogramm. Es soll eine Zeit von gemeinsamen Hören, Beten, Tanzen und Singen sein – letztendlich ein Gottesdienst in groß und laut, trotzdem aber persönlich und herausfordernd, gerne auch mit Ministry oder Abendmahl.
Die Freakstock-App ist nicht nur die perfekte Ergänzung zum Programmheft, sondern dein Retter in der Not, wenn deine Lieblingsband plötzlich woanders spielt. Du erfährst darin Änderungen und Details zu Bands, Djs, Workshops und anderen Veranstaltungen auf Freakstock. Finde eine Mitfahrgelegenheit oder Mitfahrer:innen. Verpasse keine spontanen Events und überlebenswichtige Hinweise zum Pommes- und Wasserstand oder Wetterwarnungen. Tausch dich über das Hauptseminar oder einen spannenden Workshop aus. Alles in einer App.
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