Workshops 2026

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    Glaube in Aktion: Gerechtigkeit entdecken und umsetzen

    Unsere Welt ist geprägt von Ungerechtigkeiten. Wir müssen dringend lernen, was „gerecht leben“ bedeutet, damit alle Menschen auf diesem Planeten ein gutes Zuhause haben können – jetzt und in Zukunft. Gerechtigkeit beginnt deshalb genau hier – in unseren Gemeinden, Gruppen und im eigenen Alltag.

    In diesem interaktiven Workshop betrachten wir im ersten Teil, wie Gerechtigkeit in der Bibel verankert ist und welche Impulse unser Glaube dazu gibt. Im zweiten Teil tauchen wir in Möglichkeiten ein, wie Gerechtigkeit im Gemeindeleben, in Kleingruppen und persönlichen Projekten umgesetzt werden kann. Der Workshop verbindet biblische Reflexion mit handlungsorientierten Ideen und zeigt, wie Glaube in Taten sichtbar werden kann.

    Zur Person:

    Anna ist Teil von Micha Deutschland, der christlichen Gerechtigkeitsbewegung. Sie träumt von einem guten Leben für alle und liebt es, wenn Jesus-Nachfolger:innen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Marius ist Teil von International Justice Mission, der weltweit größten Anti-Sklaverei-Organisation. Er lebt in Leipzig, liebt das Freakstock und freut sich sehr auf den Workshop mit Euch.

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    Wie politisch darf Glaube sein? Glaube, Aktivismus und zivile Seenotrettung

    Wie politisch darf Glaube sein? Diese Frage stellen viele, dabei lautet die eigentliche Frage: Wie politisch muss er sein?

    Ausgehend von biblischen Grundlagen und konkreten Praxisbeispielen diskutieren wir gemeinsam, was Nächstenliebe als politischer Auftrag bedeutet. Am Beispiel der zivilen Seenotrettung auf dem Mittelmeer und der Arbeit von United4Rescue wird deutlich: Glaube, der nach innen bleibt, verändert nichts. Der Workshop verbindet theologische Reflexion mit persönlichem Austausch und lädt ein, die eigene Haltung zu prüfen.

    Zur Person:

    Sandra ist Pastorin und Organisationsentwicklerin. Sie hat vor sechs Jahren United4Rescue mitgegründet und leitet als Vorstandsvorsitzende Europas mittlerweile größtes Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung.

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    Kontemplatives Gebet – Stille finden. Gott spüren. Zuhause fühlen.

    In diesem „Work“shop schaffen wir einen Raum der Stille, um bewusst bei uns selbst anzukommen und innerlich ruhig zu werden. Durch Kontemplation – ein gegenstandsloses Schauen auf Gott – üben wir, wahrzunehmen, was gerade da ist, loszulassen und uns für Gottes Gegenwart zu öffnen. Ohne leisten zu müssen, ohne etwas erreichen zu müssen. In der Stille kann ein Ort von Vertrauen, Geborgenheit und innerem Frieden spürbar werden – ein Zuhause in uns selbst und in Gott.

    Zur Person:

    Carolin liebt es, Erfahrungsräume für Spiritualität und ehrliche Begegnung mit sich selbst und Gott zu gestalten. Als systemische Coachin liegt ihr besonders die Begleitung von Menschen am Herzen, die sich nach mehr Tiefe, innerer Freiheit und einem authentischen Leben sehnen.

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    Improvisationstheater spielen

    In diesem Improtheater-Workshop entdecken wir spielerisch, wie wir gemeinsam spontan improvisierte Szenen entstehen lassen können, probieren Neues aus und sagen öfter mal „Ja“ zum Moment.
    Nebenbei nimmst du noch eine Portion Schlagfertigkeit, Spontanität und Kreativität für deinen Alltag mit. Wir legen Wert auf eine entspannte, sichere Atmosphäre zum Ausprobieren, Fehler umarmen und viiiel Raum für Humor. Geeignet für absolut Beginnende oder bereits erfahrene Improspielende.

    Zur Person:

    Lisa (angehende Psychotherapeutin) und Carolin (systemische Coachin) lieben es, Räume für echte Begegnung, Kreativität und persönliches Wachstum zu gestalten. Als langjährige Improvisationstheater-Spielerinnen und Workshopgebende begleiten sie Menschen dabei, mutiger, freier und spielerischer mit sich selbst und anderen in Kontakt zu kommen. Besonders am Herzen liegt ihnen, Orte zu schaffen, an denen Entwicklung mit Leichtigkeit, Humor und Tiefgang stattfinden darf.

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    Familie ist die Pest!? Was ein Ersatz-Zuhause leisten kann und was es dafür braucht.

    Wer aktuell eine neue Wohnung sucht, bekommt eine Ahnung davon, welche Schwierigkeiten Menschen bekommen, die nicht der Norm entsprechen. Oft reicht schon ein negativer Schufa-Eintrag, um aussortiert zu werden.  Was macht es mit Menschen, kein sicheres Zuhause zu haben und was macht es auf der anderen Seite, eins zu bieten. Genügt ein „Housing first“ oder was macht ein Zuhause aus? Von beruflichen und persönlichen Erfahrungen…

    Zur Person:

    Sushi Wiedl ist syst. Therapeut/Supervisor/Mediator/…, arbeitet seit 15 Jahren beim Krisendienst, aktuell im Bereich der Wohnungslosenhilfe für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung.

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    Queeres Zuhause, wie können Wohlfühlorte gestaltet werden?

    Hier beginnt Zuhause ist das Thema des diesjährigen Freakstocks – Doch was braucht es, um sich als Queerer Mensch Zuhause zu fühlen? Sich angenommen, verbunden und sicher zu fühlen, wie jede:r andere Mensch auch? Hier soll es Raum geben, von Erfahrungen zu berichten und gemeinsam zu überlegen, was wir brauchen, um uns Zuhause zu fühlen.

    Zur Person:

    Kath ist nicht binär, benutzt keine Pronomen, ist 43 Jahre alt und lebt mittlerweile glücklich kinderfrei im Ruhrgebiet. Mit den Jesusfreaks ist sie schon recht lange unterwegs.

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    Wenn Zuhause kein Zuhause ist – Was kann geistliche Heimat sein?

    Zuhause bedeutet Heimat. Doch nicht jeder Mensch verbindet Zuhause mit Sicherheit, Geborgenheit oder Annahme. Manche erleben Heimatlosigkeit, Ablehnung oder das Gefühl, nirgendwo wirklich dazuzugehören – auch im geistlichen Kontext. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, was Heimat für uns bedeutet, wo wir Schutzräume finden und wie Identität wachsen kann, selbst wenn Zuhause verletzt. Wir wollen zusammen erarbeiten, wie unterschiedlich unser Zuhause sein kann und wieviel Kraft und Vielfalt uns Gott damit schenken möchte. Der Workshop bietet Raum für ehrlichen Austausch über weltliche und geistliche Heimat, über Sehnsucht, Glauben und Hoffnung – ohne Druck, aber mit Offenheit füreinander. Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch.

    Zur Person:

    Thomas arbeitet seit 24 Jahren als Werkzeugmacher, war 16 Jahre in der Gemeindeleitung einer FeG, ist seit 23 Jahren verheiratet, hat 3 Kinder. Er ist Kommunalpolitiker und liebt seine Heimat im Sauerland.

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    Deine Liebe ist nicht meine Liebe – grenzverletzendes Verhalten in Beziehungen

    Beziehungen sollten Freude machen.
    Partnerschaft sollte ein Ort sein an, dem ich mich wertgeschätzt und gesehen fühle. Die Realität sieht oft anders aus. Denn häufig ist Partnerschaft nicht mehr der „Safe Space“, der Ort von Sicherheit und Heimat, sondern der Platz, an dem grenzverletzendes Verhalten erlebt wird. Plötzlich tut Liebe nicht mehr gut, sondern weh.

    Dieser Workshop möchte über die vielfältigen Formen von grenzverletzendem Verhalten aufklären und über Hilfs- und Unterstützungsangebote informieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs mit einer seelsorgenden Person.

    Zur Person:

    Heike arbeitet hauptberuflich im Themenfeld Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt. Das Bewusstmachen persönlicher Grenzen sowie die Aufklärung und Information von Betroffenen und deren Vertrauenspersonen über Unterstützungsmöglichkeiten und Rechte liegen ihr besonders am Herzen. Denn: Gut Bescheid zu wissen, ist wichtig.

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    Jesus and my kids all day every day…

    Wie sieht Erziehung nach Gottes Herzen eigentlich aus? Wie gestalte ich meine Kindererziehung und meinen Alltag zu Hause so, dass ich mich nicht verbiege und in fremde Erziehungsstile reinpresse, sondern gemeinsam mit Jesus die täglichen Lasten und Freuden erlebe und daran wachse?

    In diesem Workshop wollen wir gemeinsam entdecken, wie Jesus uns im Familienalltag begleiten kann – in den Herausforderungen ebenso wie in den schönen Momenten. Wir tauschen Erfahrungen aus, hinterfragen Erwartungen und suchen danach, wie wir durch die Aufgabe der Kindererziehung selbst im Glauben wachsen und Gott ähnlicher werden können.

    Ich freue mich über ehrlichen Austausch und Gebet mit anderen Eltern über diese krasse Lebensaufgabe!

    Zur Person:

    Antje ist Mama von 4 Kindern, wird nächstes Jahr 40 und lernt täglich mit Gottes Hilfe, ihre Kinder zu sehen und sie ihm zur Ehre zu erziehen. Außerdem staunt sie, wie Gott sie durch ihre Kinder näher an SEIN Herz zieht und begreifen lässt, wer er ist.

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    Vinyl Tasting – Musik genießen und Entschleunigung erleben

    Wir leben in einer Welt, in der Musik oft nur noch Hintergrundrauschen ist. Doch die Sehnsucht nach echtem Genuss ist da.

    Vinyl Tasting bringt das bewusste Zuhören zurück in den Fokus. Der Workshop lädt die Teilnehmer auf eine Reise ein: Wir zelebrieren die ‚Mystik der Platte‘ – inklusive Knistern & Artwork und stellen uns den großen Fragen des Lebens, die in der Musik und den Biografien der Künstler stecken. Es ist eine Mischung aus moderiertem Listening-Event, audio-visuellem Genuss und gemeinschaftlichem Austausch. Das Format schließt die Lücke zwischen Konzert & Wohnzimmer und verbindet so Musikvermittlung mit Begegnungskultur. Jeder kann dabei sein, egal ob Radiohörer oder Musiknerd und neue Inspiration fürs eigene Musikhören finden.

    Zur Person:

    Franz entwickelt das Format „Vinyl Tasting“ seit drei Jahren gemeinsam mit seiner Frau Paula. Er liebt es, Resonanzräume für Menschen zu kreieren, in denen Kunst und Spiritualität gleichermaßen atmen können. Ihm wurde das Plattensammeln in die Wiege gelegt und er möchte auch andere davon begeistern.