Glaube & Theologie

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    Wie progressives Denken meinen evangelikalen Glauben bereichert, nicht erschüttert

    Geht unfundamentalistischer Evangelikalismus?
    Kann man „Liebe zur Bibel“ mit einer positiven Einstellung gegenüber historisch-kritischer Forschung vereinbaren?
    Ich glaube, dass das geht!

    Dieser Workshop ist vor allem an Leute gerichtet, die der Freikirchenszene nahe standen, oder stehen, aber sich durch vermeintliche Unvereinbarkeiten exkludiert fühlen. Es ist aber auch für diejenigen, die ihre evangelikale Heimat nicht aufgeben wollen, und irgendwie noch Hoffnung haben, etwas von innen verändern zu können.

    Weil hinter der Sache mit Jesus immer noch etwas Wahres und sehr Phantastisches steckt!

    Zur Person:

    Markus ist Jesusfreak seit vielen Jahren, nun aber auch ICF-Mitglied. Er hat schon viele Workshops auf dem Freakstock gehalten und ist Lehrer in Geschichte und Ethik. Zudem hat er nun seinen Dr. phil. in Politischer Theorie errungen, mit einem erkenntnistheoretischen Thema.

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    Allversöhnung statt Angstreligion

    Kann ich mich jemandem bedingungslos anvertrauen, von dem ich fürchten muss, dass er mich selbst – oder Menschen, die ich liebe – für ewig bestrafen könnte? Kann ich einem Gott vertrauen, dessen Liebe am Ende doch Grenzen hat? Ist Jesus nicht gekommen, auch das letzte verlorene Schaf zurückzuholen? Wird seine Mission scheitern? Oder siegt am Ende doch die Liebe?

    Zur Person:

    Martin Thoms ist Theologe aus Leidenschaft. Er ist verheiratet und wohnt derzeit in Bochum. Bekannt geworden ist Martin durch sein 2025 erschienenes Buch zur Allversöhnung. Seitdem ist er in vielen Podcasts zu Gast (Hossa Talk, movecast usw.) und aktiv auf Instagram (@martinthoms.de). 

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    Wiederentdeckung des Abendmahls

    Warum das Abendmahl mehr ist als ein wichtiges Ritual oder Symbol und als Glaubens- und Gemeinschaftserfahrung die wichtigsten Inhalte des christlichen Glaubens vom Kopf auf die Füße stellen kann. Alle wissen, das Abendmahl gehört zur Kirche wie das Amen. Trotzdem fremdeln nicht wenige damit. Die einen, weil sie eher bedrückende Erfahrungen damit verbinden; die anderen, weil sie es als ein Ritual empfinden, was nur wenig mit ihrem tatsächlichen Leben und Glauben zu tun hat. Dieser Workshop lädt dazu ein, in dieses 2000 Jahre alte Sakrament neu einzutauchen, Erfahrungen und Perspektiven zu teilen und sich auf die wilden Glaubensperspektiven einzulassen, die das Abendmahl eröffnet. Das Abendmahl möchte deinen Glauben vom Kopf ins Leben holen. Machst du mit?

    Zur Person:

    Jay ist Podcaster mit Hossa Talk, Pop Kunst Seele und Popcornculture. Außerdem steht er seit fast 40 Jahren mit dem Musik-Comedyduo superzwei (früher nimmzwei) auf der Bühne. Er ist Autor, Schulsozialarbeiter, liebt Filme und Theologie. Glauben und Zweifeln sind für ihn zwei Seiten derselben Medaille.

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    Zuhause ist dort, wo Versöhnung praktiziert wird

    Gemeinden sind oft konfliktbehaftet, weil die Erwartungen an Christen hoch sind und Versöhnung häufig außer Reichweite scheint. In diesem Workshop geht es darum, wie Gemeinde-Konflikte vermieden werden können und welche konkreten Schritte zur Versöhnung möglich sind. Er richtet sich an Menschen, die unter Konflikten und Unversöhntheit in Gemeinde, Familie und Gesellschaft leiden und nach Auswegen und Lösungen suchen.

    Zur Person:

    Andreas ist seit 1996 mit den Jesus Freaks verbunden und bietet seit 2009 auf Freakstock alljährlich Seminare an. Er ist selbständiger Gärtner, freiberuflicher Seelsorger und Referent und ehrenamtlich in verschiedenen übergemeindlichen Bereichen tätig.

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    Christentum und Autoritarismus

    Rechtspopulisten, Libertäre, Autoritäre, Neonazis, Reichsbürger: In den letzten Jahren erstarkten viele Strömungen, die das Leitbild einer liberalen Demokratie sowie einer pluralen und sozialen Gesellschaft in Frage stellen. Wir wollen die dahinterliegenden Argumentationen und Weltbilder sowie ihr Verhältnis zum christlichen Glauben verstehen und überlegen, mit welchen tragfähigen Gedanken und Mitteln man diese Erzählungen entzaubern kann.

    Zur Person:

    Walter Faerber ist Theologe, Autor und Mitglied im Koordinationsteam von A Rocha. Marion Schmager ist Pastorin, entwickelt das ökologische Potential ihrer Gemeinde und knüpft dort nachhaltige Beziehungsnetzwerke. Beide wollen nicht den Status Quo optimieren, sondern wünschen sich einen Systemwechsel: ein neues Grundmuster für Kirchen und Gemeinden. Das wäre auch für die politische Entwicklung der Gesellschaft dringend notwendig.

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    1,5° – und wie jetzt weiter? (Gespräch)

    Die bevorstehenden Klimakatastrophen werden derzeit aktiv beschwiegen. Sogar schon erreichte Fortschritte stehen in der deutschen Politik zur Disposition. Den politisch Verantwortlichen scheint die Zukunft der Fossilwirtschaft wichtiger zu sein als die Zukunft unseres schönen Planeten. Droht uns so etwas wie ein Kollaps? Wir wollen miteinander über einen christlichen Blick auf diese Situation sprechen: Was kommt da alles auf uns zu, wie ist das theologisch zu verstehen, und wie können sich christliche Gruppen und Gemeinden darauf vorbereiten?

    Zur Person:

    Anna Böck, Theologin, Autorin, Lektorin und Redakteurin, engagiert in der Klimabewegung. Benjamin Isaak-Krauß, begeisterter Foodsaver und Ko-Pastor der Mennonitengemeinde Frankfurt. Marion Schmager, Pastorin, entwickelt das ökologische Potential ihrer Gemeinde und knüpft dort nachhaltige Beziehungsnetzwerke. Walter Faerber, Theologe und Autor eines Buches über die Offenbarung des Johannes.

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    Bausteine für die Kirche von Übermorgen

    Seit 60 Jahren schrumpfen fast alle christlichen Fraktionen in Deutschland. Nicht nur was Mitgliederzahl und Geld angeht, sondern auch in ihrer öffentlichen Reichweite und Akzeptanz. Die Zeit ist gekommen, um über eine fundamental andere Art, Gemeinde Jesu zu sein, nachzudenken. Erste praktische Zeichen davon beginnen zu wachsen. Wir wollen davon erzählen und gemeinsam überlegen, wie es mehr werden können.

    Zur Person:

    Walter Faerber ist Theologe, Autor und Mitglied im Koordinationsteam von A Rocha. Marion Schmager ist Pastorin, entwickelt das ökologische Potential ihrer Gemeinde und knüpft dort nachhaltige Beziehungsnetzwerke. Beide wollen nicht den Status Quo optimieren, sondern wünschen sich einen Systemwechsel: ein neues Grundmuster für Kirchen und Gemeinden.

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    Biblische Ökonomie für Krisenzeiten

    Schuldenerlass und tägliches Brot sind die zentralen Forderungen des zentralen Gebets Jesu. Ausgehend von dieser materialistischen Einsicht entdecken wir die Ökonomie des Himmels als roten Faden durch die Bibel. Am Beispiel von Foodsharing entfalte ich die Notwendigkeit von spirituell-ökonomischen Praktiken, die uns helfen, die Fiktion des Mangels zu verlernen und ein gutes Überleben in den Rissen des Kapitalismus ermöglichen.

    Zur Person:

    Benjamin Isaak-Krauß (er/ihm) ist in einer christlichen Lebensgemeinschaft aufgewachsen und hat daher das mit dem Privateigentum immer noch nicht ganz verstanden. Er ist begeisterter Foodsaver und Ko-Pastor der Mennonitengemeinde Frankfurt. Außerdem engagiert er sich beim Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee und beim Podcastnetzwerk schöner glauben.

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    Creation Care und die Kirche von Übermorgen

    Die Schöpfung zu bebauen und zu bewahren ist zentraler Auftrag der ganzen Menschheit. Das gilt auch und erst recht für die Jesusleute. Daraus ergibt sich ein ganz anderes, neues Bild von christlichen Gemeinden: Sie sollen auf neue, erlöste Art für die ganze Schöpfung und alle Lebensbereiche sorgen. Religion im modernen Sinn ist dabei nur noch ein Teilbereich unter anderen. Und noch nicht mal der wichtigste.

    Zur Person:

    Walter Faerber ist Theologe, Autor und Mitglied im Koordinationsteam von A Rocha. Er sucht und sät Keime einer zukünftigen Christenheit, die sich nach anderen Mustern gestaltet als die Kirchen und Gemeinden, die wir schon lange kennen.

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    Glaube im Umbau – Von Dekonstruktion und der Suche nach Glaubensschönheit

    Immer wieder machen Menschen die Erfahrung, dass der eigene Glaube sich im Umbau befindet. Was muss raus? Was soll bleiben? Und vor allem: Wie kann man den eigenen Glauben renovieren, so dass es wirklich schön wird?

    Zur Person:

    Schöner glauben ist mehr als ein Podcast. Wir sind ein Content Netzwerk aus 15 Crestor*innen. Wir möchten progressive Stimmen zusammenführen, einander empowern und solidarisch unterwegs sein. Weil Glaube schön sein kann. Diesen Workshop leiten Lasse (@lasse.99), Sarah (@die.fromme.haeretikerin) und Jason (@jason.liesendahl).