Gesellschaft & Gerechtigkeit

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    Das Fediverse entdecken – Social Media ohne Werbung und große Tech-Konzerne

    Du hast keine Lust mehr auf algorithmische Timelines, Dauerwerbung und Plattformen, die mit dir Geld verdienen? Dann wird’s Zeit fürs Fediverse. In diesem Workshop bekommst du eine verständliche Einführung in dezentrale soziale Netzwerke wie Mastodon & Co. – und warum sie sich anders anfühlen als X, Insta oder Facebook. Wir schauen uns gemeinsam an, wie das Fediverse funktioniert, warum es unabhängiger ist und wie du dort ein digitales Zuhause finden kannst – ohne Abhängigkeit von Big-Tech Konzernen. Wenn du willst, kannst du direkt einen Account erstellen, erste Leute finden und dich vernetzen.

    Egal ob kompletter Neuling oder schon dabei: Komm vorbei, bring dein Smartphone mit – und entdecke eine andere Art von Social Media.

    Zur Person:

    Jonathan ist Nerd aus Überzeugung und hat schon auf einem 486er seine ersten Gehversuche in BASIC gemacht. Schon zu Zeiten seines (abgebrochenen) Informatikstudiums war er auf Twitter aktiv, bis Elon Musk die Plattform übernommen hat und er sich dort nicht mehr zuhause gefühlt hat. Seinen Nickname „Langhaarschneider“ verdankt er seinen Haaren, seinem Nachnamen und seinem ersten Freakstock Besuch 2003. Letztes Jahr hat er noch einen Workshop zu Lobpreis gemacht – dieses Jahr hat der Nerd in ihm gewonnen und er beschäftigt sich mit digitaler Unabhängigkeit im Fediverse.

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    Menschenhandel in Europa & was das mit Dir zu tun hat

    Menschenhandel passiert auch in Europa, besonders im Bereich Zwangsprostitution. In diesem Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick auf die politischen Zusammenhänge, die Menschenhandel begünstigen, und auf aktuelle Entwicklungen in europäischen Kontexten. Geleitet wird der Workshop von The Justice Project e.V. und IJM, sodass wir sowohl die Perspektive der lokalen Sozialarbeit im Rotlichtmilieu als auch der juristischen Arbeit an transnationalen Fällen einbringen. Durch Austausch, praxisnahe Beispiele und Reflexion erfährst du, wie man das Thema differenziert versteht und gleichzeitig Wege findet, aktiv zu reagieren.

    Zur Person:

    Katharina Körber ist Teil von The Justice Project e.V. und dort seit vielen Jahre in verschiedenen Funktionen aktiv. Zu ihren Aufgaben gehören Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising & Ehrenamtskoordination. Marius Hommel ist Teil von International Justice Mission (kurz IJM) und leitet dort das Community Team. Er fühlt sich auf Bühnen, Kanzeln und unter Menschen zuhause.

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    Glaube und Schwangerschaftsabbruch. Oder – wie treffe ich eine ethische Entscheidung?

    Schon lange beschäftigt mich die Rolle des Glaubens in Dilemma-Situationen, also immer dann, wenn wir einen ethischen Konflikt haben. Am Beispiel des Schwangerschaftskonflikts werde ich meine Gedanken dazu entfalten. Es soll eine Anregung zum Selberdenken sein und aufzeigen, welche Möglichkeiten man hat, mit dem Glauben in große Lebenskonflikte zu gehen. Was sind eigentlich die Schätze, die wir mitbringen, wenn wir Gott an unserer Seite wissen und was passiert, wenn wir Gott in einen Konflikt mitnehmen, der gesellschaftlich tabuisiert ist. On top gibt’s einige Grundinformationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch und ein paar große gesellschaftliche Linien, damit alle einen gemeinsamen Kenntnisstand entwickeln.

    Zur Person:

    Verena hat in Bochum und Beirut Theologie studiert und arbeitet in einer Gemeinde in Witten. Neben der Frage wie der VfL Bochum spielt und wann sie wieder ins Stadion kann, beschäftigen sie die großen Fragen, die das Leben stellt: „Wie wollen wir zusammenleben?“, „Wo finde ich Hoffnung?“ und „Was ist eigentlich gerecht?“ und hat dabei keine Angst vor Tabuthemen.

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    Glaube in Aktion: Gerechtigkeit entdecken und umsetzen

    Unsere Welt ist geprägt von Ungerechtigkeiten. Wir müssen dringend lernen, was „gerecht leben“ bedeutet, damit alle Menschen auf diesem Planeten ein gutes Zuhause haben können – jetzt und in Zukunft. Gerechtigkeit beginnt deshalb genau hier – in unseren Gemeinden, Gruppen und im eigenen Alltag.

    In diesem interaktiven Workshop betrachten wir im ersten Teil, wie Gerechtigkeit in der Bibel verankert ist und welche Impulse unser Glaube dazu gibt. Im zweiten Teil tauchen wir in Möglichkeiten ein, wie Gerechtigkeit im Gemeindeleben, in Kleingruppen und persönlichen Projekten umgesetzt werden kann. Der Workshop verbindet biblische Reflexion mit handlungsorientierten Ideen und zeigt, wie Glaube in Taten sichtbar werden kann.

    Zur Person:

    Anna ist Teil von Micha Deutschland, der christlichen Gerechtigkeitsbewegung. Sie träumt von einem guten Leben für alle und liebt es, wenn Jesus-Nachfolger:innen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Marius ist Teil von International Justice Mission, der weltweit größten Anti-Sklaverei-Organisation. Er lebt in Leipzig, liebt das Freakstock und freut sich sehr auf den Workshop mit Euch.

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    Wie politisch darf Glaube sein? Glaube, Aktivismus und zivile Seenotrettung

    Wie politisch darf Glaube sein? Diese Frage stellen viele, dabei lautet die eigentliche Frage: Wie politisch muss er sein?

    Ausgehend von biblischen Grundlagen und konkreten Praxisbeispielen diskutieren wir gemeinsam, was Nächstenliebe als politischer Auftrag bedeutet. Am Beispiel der zivilen Seenotrettung auf dem Mittelmeer und der Arbeit von United4Rescue wird deutlich: Glaube, der nach innen bleibt, verändert nichts. Der Workshop verbindet theologische Reflexion mit persönlichem Austausch und lädt ein, die eigene Haltung zu prüfen.

    Zur Person:

    Sandra ist Pastorin und Organisationsentwicklerin. Sie hat vor sechs Jahren United4Rescue mitgegründet und leitet als Vorstandsvorsitzende Europas mittlerweile größtes Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung.

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    Haltung zeigen – dein Zuhause, deine Werte, deine Verantwortung

    Im ersten Teil des Workshops geht es um die eigenen Werte. Was ist mir bei meinem „Zuhause“ wichtig? Was gibt mir Orientierung – im Alltag, politisch, gesellschaftlich, aber auch im Glauben? Hier sollen Themen wie Gleichberechtigung, Demokratie, Toleranz, Menschenwürde oder der Sozialstaat eine Rolle spielen.

    Im zweiten Teil schauen wir auf das, was diese Werte bedroht: rechte Ideologien, Rassismus/Antisemitismus, Kriegstreiberei, patriarchale Strukturen, Sexismus, aber auch soziale Spaltung und politische Polarisierung. Die Teilnehmenden überlegen konkret, was das für ihr eigenes „Zuhause“ bedeutet.

    Im dritten Teil wird es praktisch: Wie kann ich selbst aktiv werden? Wir sammeln Ideen für Engagement und üben, wie man für die eigenen Werte argumentieren kann – im Alltag, im Netz oder im politischen Kontext.

    Zur Person:

    Dominik hat Politikwissenschaft und Theologie studiert und arbeitet heute als Politiklehrer auf einer Realschule. Er ist im Bündnis „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“ und gewerkschaftlich in einem „Arbeitskreis Courage gegen Rechts“ aktiv. Nebenbei singt er in einer Punkband.