Die Gemeinschaft der Menschen, die sich nach einer seelischen Heimat sehnen, wächst stetig. Um dazuzugehören, geben viele jedoch ihre Individualität auf. Sie passen sich an, entsprechen den Erwartungen der Allgemeinheit und schwimmen mit dem Strom. Sie lassen sich treiben.
Doch wer zur Quelle gelangen möchte, muss bereit sein, gegen den Strom zu schwimmen. Doch wer hat noch die Kraft und den Mut dazu?
Ver-Rückt aus der Norm zu leben und einen anderen Weg zu gehen, ist nicht immer leicht. Genau diese Erfahrung machte auch Jesus. Doch wenn wir ihm immer ähnlicher werden sollen, gehört auch das vielleicht zu unserem Weg.
Denn nur weil viele Menschen dasselbe tun, bedeutet das noch lange nicht, dass es das Richtige ist. Doch wie geht man weiter, wenn man diese Erkenntnis gewonnen hat? Wenn man beginnt zu verstehen, zu hinterfragen und sich auf die Suche zu machen?
Denn: Wer suchet, der findet.
Zur Person:
Thomas Nawroth war über 12 Jahre Messdiener und eigentlich für den Beruf als römisch-katholischer Priester vorgesehen. Einige Zeit verbrachte er in Rom mit Kontakten zu geistlichen Würdenträgern. Er ist Mitglied einer christlichen Ritterschaft. Aus bestimmten Gründen erreichte er in der keltisch-druidischen Lehre die Position des Erzdruiden und hatte während dieser Zeit Kontakt zur Iro-Schottischen Kirchengeschichte.
Erst durch Gespräche mit dem Bischof der Anglikanischen Kirche in Deutschland rückte allerdings eine wesentliche Frage in den Mittelpunkt: Wo finden Christ*innen ihr persönliches und tiefes spirituelles Zuhause?
Die Antwort darauf liegt in einer besonderen Aufgabe: Menschen auf ihrem Weg zu einer intensiven, tragfähigen und nachhaltigen Gottesbeziehung zu begleiten.