Seelsorge & Persönliches

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    Männer weinen heimlich? – Ein Gesprächs-Workshop über Männlichkeit anhand Gofis neuem Roman

    Gofi hat einen Roman geschrieben, der viel von Männern handelt: wie sie lieben, wie sie leiden, was sie begehren und verachten. Er liest daraus vor und kommt mit Euch darüber ins Gespräch: Was ist ein Mann? Was bedeutet ‚Männlichkeit‘? Gibt es davon unterschiedliche Formen? Und befindet sie sich wirklich in der Krise, wie häufig behauptet wird?

    Zur Person:

    Gofi, Jahrgang 1970, ist Künstler, Schriftsteller und Podcaster und lebt in Marburg.

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    Glaube und Schwangerschaftsabbruch. Oder – wie treffe ich eine ethische Entscheidung?

    Schon lange beschäftigt mich die Rolle des Glaubens in Dilemma-Situationen, also immer dann, wenn wir einen ethischen Konflikt haben. Am Beispiel des Schwangerschaftskonflikts werde ich meine Gedanken dazu entfalten. Es soll eine Anregung zum Selberdenken sein und aufzeigen, welche Möglichkeiten man hat, mit dem Glauben in große Lebenskonflikte zu gehen. Was sind eigentlich die Schätze, die wir mitbringen, wenn wir Gott an unserer Seite wissen und was passiert, wenn wir Gott in einen Konflikt mitnehmen, der gesellschaftlich tabuisiert ist. On top gibt’s einige Grundinformationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch und ein paar große gesellschaftliche Linien, damit alle einen gemeinsamen Kenntnisstand entwickeln.

    Zur Person:

    Verena hat in Bochum und Beirut Theologie studiert und arbeitet in einer Gemeinde in Witten. Neben der Frage wie der VfL Bochum spielt und wann sie wieder ins Stadion kann, beschäftigen sie die großen Fragen, die das Leben stellt: „Wie wollen wir zusammenleben?“, „Wo finde ich Hoffnung?“ und „Was ist eigentlich gerecht?“ und hat dabei keine Angst vor Tabuthemen.

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    Familie ist die Pest!? Was ein Ersatz-Zuhause leisten kann und was es dafür braucht.

    Wer aktuell eine neue Wohnung sucht, bekommt eine Ahnung davon, welche Schwierigkeiten Menschen bekommen, die nicht der Norm entsprechen. Oft reicht schon ein negativer Schufa-Eintrag, um aussortiert zu werden.  Was macht es mit Menschen, kein sicheres Zuhause zu haben und was macht es auf der anderen Seite, eins zu bieten. Genügt ein „Housing first“ oder was macht ein Zuhause aus? Von beruflichen und persönlichen Erfahrungen…

    Zur Person:

    Sushi Wiedl ist syst. Therapeut/Supervisor/Mediator/…, arbeitet seit 15 Jahren beim Krisendienst, aktuell im Bereich der Wohnungslosenhilfe für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung.

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    Queeres Zuhause, wie können Wohlfühlorte gestaltet werden?

    Hier beginnt Zuhause ist das Thema des diesjährigen Freakstocks – Doch was braucht es, um sich als Queerer Mensch Zuhause zu fühlen? Sich angenommen, verbunden und sicher zu fühlen, wie jede:r andere Mensch auch? Hier soll es Raum geben, von Erfahrungen zu berichten und gemeinsam zu überlegen, was wir brauchen, um uns Zuhause zu fühlen.

    Zur Person:

    Kath ist nicht binär, benutzt keine Pronomen, ist 43 Jahre alt und lebt mittlerweile glücklich kinderfrei im Ruhrgebiet. Mit den Jesusfreaks ist sie schon recht lange unterwegs.

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    Wenn Zuhause kein Zuhause ist – Was kann geistliche Heimat sein?

    Zuhause bedeutet Heimat. Doch nicht jeder Mensch verbindet Zuhause mit Sicherheit, Geborgenheit oder Annahme. Manche erleben Heimatlosigkeit, Ablehnung oder das Gefühl, nirgendwo wirklich dazuzugehören – auch im geistlichen Kontext. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, was Heimat für uns bedeutet, wo wir Schutzräume finden und wie Identität wachsen kann, selbst wenn Zuhause verletzt. Wir wollen zusammen erarbeiten, wie unterschiedlich unser Zuhause sein kann und wieviel Kraft und Vielfalt uns Gott damit schenken möchte. Der Workshop bietet Raum für ehrlichen Austausch über weltliche und geistliche Heimat, über Sehnsucht, Glauben und Hoffnung – ohne Druck, aber mit Offenheit füreinander. Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch.

    Zur Person:

    Thomas arbeitet seit 24 Jahren als Werkzeugmacher, war 16 Jahre in der Gemeindeleitung einer FeG, ist seit 23 Jahren verheiratet, hat 3 Kinder. Er ist Kommunalpolitiker und liebt seine Heimat im Sauerland.

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    Deine Liebe ist nicht meine Liebe – grenzverletzendes Verhalten in Beziehungen

    Beziehungen sollten Freude machen.
    Partnerschaft sollte ein Ort sein an, dem ich mich wertgeschätzt und gesehen fühle. Die Realität sieht oft anders aus. Denn häufig ist Partnerschaft nicht mehr der „Safe Space“, der Ort von Sicherheit und Heimat, sondern der Platz, an dem grenzverletzendes Verhalten erlebt wird. Plötzlich tut Liebe nicht mehr gut, sondern weh.

    Dieser Workshop möchte über die vielfältigen Formen von grenzverletzendem Verhalten aufklären und über Hilfs- und Unterstützungsangebote informieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs mit einer seelsorgenden Person.

    Zur Person:

    Heike arbeitet hauptberuflich im Themenfeld Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt. Das Bewusstmachen persönlicher Grenzen sowie die Aufklärung und Information von Betroffenen und deren Vertrauenspersonen über Unterstützungsmöglichkeiten und Rechte liegen ihr besonders am Herzen. Denn: Gut Bescheid zu wissen, ist wichtig.

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    40 Jahre Sucht – wie Drogen und Glaube mein Leben formten

    Seit März 2025 leite ich für das Straßenmagazin „Asphalt“ soziale Stadtrundgänge durch das Bahnhofsviertel in Hannover. Dabei erhalten die Teilnehmenden einen hautnahen Einblick in die Drogen- und Obdachlosenszene sowie in meine persönliche Lebensgeschichte.

    Ich erzähle von meinem Weg in die Sucht, meinem Einstieg in die Hooligan-Szene und davon, wie mein Leben durch die Begegnung mit Jesus Christus eine völlig neue Richtung bekam. Heute bin ich seit mehreren Jahren frei von Drogen und arbeite als Mitarbeiter bei Neues Land Hannover e. V., einer christlichen Drogenhilfeeinrichtung.

    Zur Person:

    Guido Missberger führt für das Asphalt Straßenmagazin soziale Stadtrundgänge durch Hannovers Bahnhofsviertel durch und berichtet dabei offen aus seinem Leben. Vom frühen Einstieg in die Drogenszene über Jahre der Abhängigkeit bis hin zu einem Neuanfang durch Jesus Christus. Heute arbeitet er bei Neues Land Hannover e. V. und begleitet Menschen auf ihrem Weg aus der Sucht.

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    Zuhause in mir – Wie meine Geschichte meine Sexualität prägt

    Wie wir unsere Sexualität erleben, ist kein Zufall. Sie ist verwoben mit unserer Herkunft, unseren Erfahrungen, unserer Erziehung und den Geschichten, die wir über uns selbst gelernt haben.

    In diesem Workshop lade ich dich ein, einen achtsamen Blick auf deine eigenen „Wurzeln“ zu werfen: Was hat dich geprägt? Welche Botschaften über Körper, Nähe und Sexualität hast du mitbekommen? Und was davon fühlt sich heute noch stimmig an – und was vielleicht nicht mehr? In einem geschützten Raum darfst du deine Gedanken und Erfahrungen mit anderen teilen. Es geht nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern um Verstehen, Mitgefühl und neue Perspektiven.

    Zur Person:

    Katarina ist Grundschullehrerin, systemische Beraterin und „Hobby-Sexologin“. Sie findet es schade, dass die weibliche Lust in der christlichen Bubble so wenig Beachtung findet und Sexualität nach wie vor ein Schamthema ist. Das will sie ändern!

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    Fremd geworden

    Nach meinem Schlaganfall wartete ich monatelang auf die Entlassung. Aber als ich nach Hause kam, war nichts, wie erhofft.
    Wo ich eine heile Welt suchte, fand ich Einschränkungen und Herausforderungen. Wie kann etwas so schnell so fremd werden?

    Und wie kann Zuhause wieder vertraut werden, wenn das Leben einen aus den gewohnten Bahnen wirft? Ich möchte in diesem Workshop darüber ins Gespräch kommen, wie Orte sich verändern und was es braucht, damit ein Zuhause sicher wird und bleibt.

    Zur Person:

    Jasmin ist Autorin, Predigerin und Religionspädagogin. Gerade studiert sie im Master Erwachsenenbildung und arbeitet nebenbei in einer Weiterbildungseinrichtung für Pflege- und Gesundheitsberufe.