Gesellschaft & Gerechtigkeit

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    Glaube in Aktion: Gerechtigkeit entdecken und umsetzen

    Unsere Welt ist geprägt von Ungerechtigkeiten. Wir müssen dringend lernen, was „gerecht leben“ bedeutet, damit alle Menschen auf diesem Planeten ein gutes Zuhause haben können – jetzt und in Zukunft. Gerechtigkeit beginnt deshalb genau hier – in unseren Gemeinden, Gruppen und im eigenen Alltag.

    In diesem interaktiven Workshop betrachten wir im ersten Teil, wie Gerechtigkeit in der Bibel verankert ist und welche Impulse unser Glaube dazu gibt. Im zweiten Teil tauchen wir in Möglichkeiten ein, wie Gerechtigkeit im Gemeindeleben, in Kleingruppen und persönlichen Projekten umgesetzt werden kann. Der Workshop verbindet biblische Reflexion mit handlungsorientierten Ideen und zeigt, wie Glaube in Taten sichtbar werden kann.

    Zur Person:

    Anna ist Teil von Micha Deutschland, der christlichen Gerechtigkeitsbewegung. Sie träumt von einem guten Leben für alle und liebt es, wenn Jesus-Nachfolger:innen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Marius ist Teil von International Justice Mission, der weltweit größten Anti-Sklaverei-Organisation. Er lebt in Leipzig, liebt das Freakstock und freut sich sehr auf den Workshop mit Euch.

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    Wie politisch darf Glaube sein? Glaube, Aktivismus und zivile Seenotrettung

    Wie politisch darf Glaube sein? Diese Frage stellen viele, dabei lautet die eigentliche Frage: Wie politisch muss er sein?

    Ausgehend von biblischen Grundlagen und konkreten Praxisbeispielen diskutieren wir gemeinsam, was Nächstenliebe als politischer Auftrag bedeutet. Am Beispiel der zivilen Seenotrettung auf dem Mittelmeer und der Arbeit von United4Rescue wird deutlich: Glaube, der nach innen bleibt, verändert nichts. Der Workshop verbindet theologische Reflexion mit persönlichem Austausch und lädt ein, die eigene Haltung zu prüfen.

    Zur Person:

    Sandra ist Pastorin und Organisationsentwicklerin. Sie hat vor sechs Jahren United4Rescue mitgegründet und leitet als Vorstandsvorsitzende Europas mittlerweile größtes Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung.

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    Haltung zeigen – dein Zuhause, deine Werte, deine Verantwortung

    Im ersten Teil des Workshops geht es um die eigenen Werte. Was ist mir bei meinem „Zuhause“ wichtig? Was gibt mir Orientierung – im Alltag, politisch, gesellschaftlich, aber auch im Glauben? Hier sollen Themen wie Gleichberechtigung, Demokratie, Toleranz, Menschenwürde oder der Sozialstaat eine Rolle spielen.

    Im zweiten Teil schauen wir auf das, was diese Werte bedroht: rechte Ideologien, Rassismus/Antisemitismus, Kriegstreiberei, patriarchale Strukturen, Sexismus, aber auch soziale Spaltung und politische Polarisierung. Die Teilnehmenden überlegen konkret, was das für ihr eigenes „Zuhause“ bedeutet.

    Im dritten Teil wird es praktisch: Wie kann ich selbst aktiv werden? Wir sammeln Ideen für Engagement und üben, wie man für die eigenen Werte argumentieren kann – im Alltag, im Netz oder im politischen Kontext.

    Zur Person:

    Dominik hat Politikwissenschaft und Theologie studiert und arbeitet heute als Politiklehrer auf einer Realschule. Er ist im Bündnis „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“ und gewerkschaftlich in einem „Arbeitskreis Courage gegen Rechts“ aktiv. Nebenbei singt er in einer Punkband.