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„Stun – Die übriggebliebene Band“ titulierte das Trust-Zine erst jüngst in ihrer Februar/März-Ausgabe. Übriggeblieben aus einer Jugendbewegung, die sich Ende der 90er Jahre selbst in alle Einzelteile zerlegt hatte, vereinen sie auf ihrem aktuellen Album „Today We Escape“ ein dichtes Gemisch aus Noise-Anleihen mit klasssischem Indie-Rock, Laut-Leise Postcore Elementen, etwas 90er Emo und sogar ein wenig Grunge. „Selten gab es ein beeindruckenderes Beispiel, wie (Indie-) Rock-n-Roll altern kann, ohne an Biss zu verlieren“, so das Trust-Zine weiter.

Mit Kurt Ebelhäuser hatten sich die Bremer bei „Today We Escpape“ einen einschlägigen Produzenten dieses Genres mit ins Boot genommen. Ebelhäuser prägte als Musiker mit seinen Bands Blackmail und Scumbucket selbst die Ära der 90er Jahre. Da war es nicht verwunderlich, dass er es sich nicht nehmen ließ, bei einem Song selbst als Gastsänger zum Mikro zu greifen.

Stun haben trotz hochgelobter Alben den Underground nie verlassen. Dennoch haben sie auch immer den Weg auf internationale Bühnen gefunden. Ihr markanter Bandsound hat sie zu dem gemacht, was sie heute sind: ein echtes Original das über jede Genre-Einordnungen erhaben ist. Es geht um die Geschichte im Song, die sie mit ihrer Wall-Of-Sound ausarten lassen, als gäbe es kein Morgen mehr.

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