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Mit ihrem zweiten Album »Agency« macht das Berliner Trio Soft Grid dort weiter, wo sie 2016 mit »Corolla« aufgehört hatten. »Agency« ist ein strudelnder Wirbelwind aus kraut-inspirierten Synthesizer-Jams, druckvollen Post-Rock-Dynamiken und als Ganzes völlig losgelöst von
jeglichen Einschränkungen der Rock- und Elektronik-Welten, durch die sich die Band gleichermaßen bewegt. Die fünf, jeweils zwischen fünfeinhalb und bis zu elf Minuten langen Stücke transportieren die Energie ihrer gefeierten Konzerte ins Studio und differenzieren den
Sound der Gruppe aus. Soft Grid klingen dringlicher, vor allem eindringlicher als zuvor. Ein in Autotune gebadeter Battles-Song, eine
schnickschnacklose Animal Collective-Komposition aus der »Merriweather«-Phase oder Electrance und Warpaint während einer
fünfstündigen Jam-Session: Zusammengenommen würde all das vielleicht einen durchschnittlichen Soft Grid-Song ergeben – sollte es denn so etwas wie einen durchschnittlichen Soft Grid-Song überhaupt geben.

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